Dirk Girschik zählt zu den facettenreichsten Regisseur:innen des aktuellen Musiktheaters.

Geboren in Dresden und heute in Berlin zu Hause, entdeckte er früh seine Leidenschaft für die Musik
– als Pianist, E-Bassist in Bands und als Kontrabassist im Jugendsinfonieorchester Cottbus. Nach einem Elektrotechnikstudium an der TU Dresden sammelte er über sieben Jahre wertvolle Erfahrungen als Tontechniker am Theater, bevor er 2014 seinen Weg in die Welt der Regie einschlug:

An der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und der Theaterakademie August Everding München entwickelte er seine konzeptionelle Stärke und charakteristische Regiekompetenz.

Für seine humorvolle, kinderfreundliche Neuinterpretation von Die Meistersinger von Nürnberg bei den
Bayreuther Festspielen – welche beim Spring Festival in Tokio auch internationalen Erfolg feierte – erntete
Dirk Girschik begeisterte Kritiken in renommierten Medien wie der New York Times, der Frankfurter Allgemeine oder der Tōkyō Shimbun.

Seine Inszenierungen – Offenbachs Die schöne Helena am Landestheater Niederbayern, Eight Songs for a Mad King am Deutschen Nationaltheater Weimar, Die Geschichte vom Soldaten – Le Diable boiteux am Staatstheater Braunschweig und  Tom Johnsons Riemannoper im Freiraum Berlin – wurden vom Publikum groß gefeiert.
Ebenso das Marilyn-Monroe-Musical Marilyn – Träume, Sex und Hollywood an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt und Die Comedian Harmonists am Theater Neue Bühne Senftenberg.

Eigene Kompositionen brachte Dirk Girschik mit Das Erdbeben in Chili (Text: Heinrich von Kleist) und paradies fluten (Text: Thomas Köck) am Prinzregententheater München auf die Bühne.
Einige seiner Produktionen sind bis heute beliebter Bestandteil der Spielpläne.

An vielen der genannten Häuser zzgl. der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Unter den Linden und dem Salzburger Haus für Mozart übernahm er zuvor Spielleiter-, Assistenz- und Produktionsleiteraufgaben.

Dirk Girschik dankt Calixto Bieito, Katharina Wagner, Sebastian Baumgarten, Andrea Moses, Jossi Wieler, Sergio Morabito, Hasko Weber, Dirk Schmeding, Bettina Auer, Claus Unzen, Martin G. Berger, Andreas Homoki, Tatjana Gürbaca, Sven Holm und Jan-Philipp Gloger für den gemeinsamen Weg, die Unterstützung und Schärfung seines künstlerischen Profils!